Rechtsanwältin Dr. Birgit Franz im Anwaltsblatt

Portrait von Dr. Birgit Franz im Anwaltsblatt

Die Mai-Ausgabe des Anwaltsblatt widmet ihre Titelgeschichte Dr. Birgit Franz. Über drei Seiten stellt das Branchenblatt die Arbeits- und Denkweise der Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht vor. „Das persönliche Gespräch ist entscheidend“, unterstreicht Franz und schildert, wie sie diesem Grundsatz auch in Zeiten von COVID-19 folgt.

Köln, 5. Mai 2020
Seit rund 25 Jahre ist Rechtsanwältin Dr. Birgit Franz in der Männerdomäne Baurecht erfolgreich. Das Zwischenmenschliche hat dabei immer eine wichtige Rolle gespielt. Dank Corona kommt das derzeit viel zu kurz, aber: „Es ist ja hoffentlich nur eine Frage der Zeit“ sagt Birgit Franz im Anwaltsblatt. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen hat sie franz + partner auf die neue Situation eingestellt, einen Schwung neuer Laptops besorgt und das Team in Kanzlei und Homeoffice vernetzt. Die Beratung läuft zuverlässig weiter.

Abwägen, taktieren, wirklich zuhören, Interesse zeigen – diese „Social Skills“ könne sie auch in Zeiten von Konferenzschaltungen und Videokonferenzen ausspielen, so Franz in dem Artikel. „Wir Frauen haben oft den Vorteil vermittelnd zu denken, wir versuchen beiden Parteien in Verhandlungen und Vergleichsverhandlungen zuzuhören“, sagt sie.

An anderer Stelle des Beitrags spricht Franz auch über Ihren Weg in die Männerdomäne Baurecht. „Es gab so viele Vorurteile. Ich ging nie in Verhandlungen ohne nicht bis zum letzten Punkt und Komma vorbereitet zu sein.“ Als sie einmal erklärte, wie eine offene Wasserhaltung funktioniert, „da waren plötzlich alle still“, erinnert sich Franz.
Doch der Erfolg fordere auch seinen Tribut, so die Fachanwältin. „Der Job führt zu Entbehrungen. Viele Frauen sind noch immer nicht bereit, die Karriere zu Lasten der Familie auszubauen. Ohne Kompromisse geht es im Baurecht aber nicht. „Präsenz in Fleisch und Blut“ sei hier gefordert, so Franz.

Auch wenn Sie auf Dialog und Verständigung setzt: Franz kann auch anders. „Sie kann durchaus streitbar die Interessen ihrer Partei vertreten“, schreibt das Anwaltsblatt. Einmal sei ihr vor Gericht der Kragen geplatzt: „Mit Verlaub Herr Kollege, ich kann diesen Schwachsinn nicht mehr hören“, schildert Franz die Episode. Inzwischen würden ihr aber „die Pferde nicht mehr durchgehen“, denn sie habe genug Mechanismen entwickelt, um auch in hitzigen Diskussionen „cool“ zu bleiben.

Im weiteren Verlauf des Beitrags geht Franz auf die Leistungen und die Mandatsstruktur von franz + partner ein (Großbauvorhaben, Infrastrukturprojekte), erläutert die Philosophie der Kanzlei (Leistung und Fähigkeiten jedes Einzelnen) und schildert, wie sie als Anwältin im Gespräch bleibt (publizieren, vortragen, sich zeigen). Leserinnen und Leser erhalten so einen guten Eindruck von der Person und Rechtsanwältin Dr. Birgit Franz.
„Ich muss immer persönlich berührt sein“
Dr. Birgit Franz über die Gemeinsamkeit von Mandatsarbeit und Kunst
Der Artikel „Jede Fähigkeit zählt“ ist am 27. April im Anwaltsblatt Nr. 5, 2020 erschienen.