Unverhofft in der Planungsverantwortung

  • Donnerstag, 6.2.2020
  • 9.00 - 16.30 Uhr
  • Ratingen
  • 440,00 Euro bis 7 Tage vor Termin
  • danach 490,00 Euro
  • jeweils zzgl. 19 % MwSt

Planungsrisiken richtig einschätzen und vermeiden

Ziel des Seminares ist es, den Teilnehmern das Bewusstsein möglicher Gefahren bei der Übernahme erkannter wie auch unerkannter Planungsverantwortung zu schärfen. Die Frage, wem von den am Bau Beteiligten die Planungsverantwortlichkeit im Einzelnen obliegt, wird in aller Regel bereits in der Angebotsphase geklärt. So kann beispielhaft schon die Offerte einer "gleichwertigen" Leistung als Alternative zum ausgeschriebenen Produkt die Übernahme der Planungsverantwortung nach sich ziehen. Risikoreicher wird es für die Beteiligten in der Bauausführungsphase, wenn sich aufgrund eines unreflektierten Verhaltens der Vertragspartner die Planungsverantwortung unbewusst verschiebt. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer sind daher gehalten, die denkbaren Haftungsfolgen frühzeitig zu erkennen und hierauf entsprechend zu reagieren.

Durch das Seminar werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich sachgerecht mit der Bedeutung, dem Umfang und der Tragweite der Planungsverantwortung aus rechtlicher Sicht auseinanderzusetzen. Dies umfasst für Auftragnehmervertreter die Fähigkeit, die möglichen Problemfelder rechtzeitig zu erfassen, als auch für Auftraggebervertreter die Fähigkeit, sich mit der vorliegenden Thematik schon zum Zeitpunkt der Entscheidung für ein Bauvorhaben abschließend zu befassen. Anhand praktischer Beispiele werden die einzelnen Themenbereiche der Planungsverantwortung detailliert erläutert und eine methodische Vorgehensweise zur Handhabung etwaiger Haftungsfolgen vorgestellt.

Referentin

Dr. Birgit Franz, Köln

Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht

Referent

Dr. Andreas Bahner, Köln

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

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